Der Ausflug … „Auf den Spuren des Schuhmachers und Meistersingers …Hans Sachs“ führte zahlreiche Mitglieder in unsere Nachbar-Großstadt Nünberg. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird der Poet gewürdigt und seines 450. Todestages gedacht

Mit einem Rundgang durch die Innenstadt startete die Erinnerungs-Tour.
Mit seinen Fastnachtsspielen, satirischen Versen und gesellschaftskritischen Gedichten wurde er gelesen, gespielt und gefeiert. So machte er Nürnberg zu einem literarischen Zentrum seiner Zeit (16. Jahrhundert).
Am „Ehekarussell“ – eigentlich Hans Sachs Brunnen, zitiert Organisatorin Martina Helmcke aus seinem Gedicht „Das bitter-süß eheliche Leben“.
…auf einem Maiskolben „tanzt“ der Meistersinger Hans Sachs und blickt auf die Höhen und Tiefen eines Lebens herab…

Die Hans-Sachs-Spielgruppe der Stadt Nürnberg bot bei einer Freilicht-Vorstellung vier „Fastnachtsspiele“ dar, die von der Nürnberger Schembart-Gesellschaft mit zeitgenössischen Musikstücken auf historischen Instrumenten untermalt wurden.
Ziel des Meistersingers war es, seinen Mitmenschen „einen Spiegel“ vorzuhalten, um auf die gesellschaftlichen und politischen Missstände seiner Zeit hinzuweisen.
Erstes Fastnachtsspiel:
„Der junge Kaufmann Nicola mit seiner Sophia“
Mit anhaltendem Applaus wurde die Leistung der Mitwirkenden belohnt…
...und die Moral von der Geschicht….
…bereits in der damaligen Zeit war es notwendig, seinen Zeitgenossen Verhaltensregeln zur Wahrung von Freiheit und Recht an die Hand zu geben …
was könnte mehr Bezug zur heutigen Zeit haben?
Es war ein sehr gelungener Ausflug in die Epoche des 16. Jahrhunderts – aber Nürnberg ist ja immer eine Reise wert …
Vielen Dank an die Organisatorin Martina Helmcke.
Die Veranstaltungsreihe wird im Oktober fortgesetzt mit einem Ausflug nach Iphofen
„Auf den Spuren … des Weins in Franken“
Fotos: Studienreisegemeinschaft Nürnberger Land e.V.
Noch mehr Informationen gibt es in dem von Martina verfassten Zeitungsbericht zum Herunterladen















