Wieder einmal konnten wir eine wunderbare Radreise erleben. Unsere Fahrt ging von der Spreequelle in Ebersbach über den Spreewald bis zum Müggelsee.
Bei herrlichem Wetter, wunderbaren Landschaften und einer tollen Radler-Gemeinschaft waren die ca. 350 km Wegstrecke spielend zu bewältigen.
Wie immer brachte uns ein Bus zum Abfahrtsziel, wo wir mit einer köstlichen Brotzeit bewirtet wurden.

Start war Obercunnersdorf in der Lausitz
In diesem Gebiet leben auch heute noch die Sorben, ein westslawisches Volk mit einer der ältesten Kulturen Mitteleuropas.
Die Ortsschilder und die Schilder an öffentlichen Gebäuden sind zweisprachig (eigene sorbische Sprache).

Radelnd durch gelbe Rapsfelder, über sanfte Hügel und einer ursprünglichen, herrlichen Landschaft erreichten wir unser erstes Ziel – Bautzen – die Senfstadt mit einem beeindruckenden historischen Ortskern.

Bei einer „Nachtwächter-Führung“ erfuhren wir viel über die Historie der Stadt mit der beeindruckenden Burg.
Nächstes Etappenziel war Spremberg. Durch eine wunderschöne Teich- und Heidelandschaft führte uns der beliebte Radweg vorbei an vielen Seen, durch kleine Dörfer und historische Städte.
Zum Alterssitz des berühmten Landschaftsgestalters Hermann Fürst von Pückler-Muskau in Branitz führte der nächste Ausflug.
Im Branitzer Park bestaunten wir die Grabstätten der Familie Pückler – u.a. eine See-Pyramide

Eine Kahnfahrt auf den bekannten Spree-Kanälen konnten wir in Burg genießen. Ein gesprächiger Gondoliere schipperte uns gemütlich durch die einmalige Landschaft.
Eine gemütliche Fahrt entlang vieler Seen nebst Übersetzen mit der Fähre, eine Fahrrad-Panne und ein aufziehendes Gewitter bescherte uns die nächste Etappe …. Richtung Werder …
…doch dieses Mal hatten wir einen Bus dabei, der uns sicher ins nächste Quartier brachte
Weiter ging die Fahrt Richtung Bad Saarow. Von hier aus traten wir die letze Etappe an – Ziel war der Müggelsee. Unterwegs sangen wir traditionsgemäß unser Danklied
für eine unfallfreie Radtour – leider war die Kirche verschlossen … so sangen wir vor dem Gotteshaus.
Es war wieder eine herrliche Radtour mit einer tollen Gemeinschaft, herrlicher, teils unberührter Natur, bestem Radlerwetter, gutem Essen und vor allem … unfallfrei
dafür ….ein großes „Dankeschön“ an unseren Tourenleiter Hermann Mörlein, der uns wie immer bravourös durch die Landschaft und von Ort zu Ort führte …
und ….auch vielen herzlichen Dank an Gerry Maul unsere Reisebegleiterin, Mitorganisatorin und „Schlussfrau“.
Es war sehr schön … und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr … bis dahin … bleibt alle gesund und
„Auf Wiedersehen 2027“
Fotos und Texte: Brigitte Jahny



























