Die Veranstaltungsreihe „Auf den Spuren von…“ führte in die schwäbische Kreisstadt Donauwörth im Landkreis Donau-Ries. Nachdem eine Woche vorher, am eigentlichen Termin, die hohen Temperaturen die Aufführung des Theaterstückes verhinderten, war es nun ein ideales Ausflugswetter.

Erstes Ziel war eine Führung im Puppenmuseum der Käthe Kruse.
Die bekannte „Puppenmutter“ war zunächst ausgebildete Schauspielerin.
Nach ihrer Heirat mit dem bekannten Künstler Max Kruse bekam sie acht Kinder und war zunächst Mutter.

Der Wunsch ihrer Tochter nach einer Puppe veranlasste sie, selbst eine zu machen.
Aus einem Handtuch mit Knoten für Arme und Beine, gefüllt mit Sand und einer Kartoffel als Kopf, entstand die erste Käthe Kruse Puppe. Das Gesicht wurde mit einem abgebrannten Streichholz auf den Stoff gemalt.
Nach einer Ausstellung im Jahre 1910 wurde die Puppe über Nacht ein großer Erfolg.
Der Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch der Vorstellung des Theaterstückes „Don Camillo und Pepone. Mitten im Ort Donauwörth stand auf dem Mangoldfelsen eine mittelalterliche Burg, deren letzte Reste schon 1818 beseitigt wurden. Der verbliebene Fels dient heute gleichsam als Rückwand eines natürlichen Freilufttheaters.

Die mit viel Herzblut und Liebe inszenierte Vorstellung des Theatervereins Donauwörth war überaus lenbendig und unterhaltsam … und die „Moral von der Geschicht“ ….
…man muss ideelle Gegensätze überwinden
zum Wohle der Gemeinschaft…
hat auch heute noch Gültigkeit.
Es war ein sehr schöner Ausflug bei bestem Wetter.
Vielen herzlichen Dank an Martina Helmcke, die wieder alle Wünsche erfüllen konte.
Zum Nachlesen nachfolgend ein Zeitungsbericht von Martina Helmcke
Donauwörth_Zeitungsberichthier klicken
Als Fortsetzung der „Reihe“ werden wir „….auf den Spuren von Hans Sachs“ in Nürnberg wandeln.





